Pastoraler Raum

 Am Samstag, den 17. Oktober 2015 fand ein Klausurtag des Pastoralausschusses in St. Thomas statt!

   

   

   

   

   

   

   

   

 

 

Treffen des Pastoralausschusses (Lenkungsgruppe für den Prozess der Pfarreiwerdung)

Pastoralausschuss tagt vor der Sommerpause in St. Michael Oberjosbach

 Auf der Sitzung des Pastoralausschuss am 3. Juli 2014 tauschten sich die Mitglieder des Pastoralausschuss über die ersten Treffen der Teilprojekte zum Pfarreiwerdungsprozess aus. Eine rege Diskussion gab es unter anderem zu dem Punkt Kommunikation. Mit dem Ergebnis, dass einmal der Pfarreiwerdungsprozess unbedingt auch nach „außen“ kommuniziert werden sollte und zum anderen die Arbeitsgruppe zum genannten Thema Kommunikation die vielfältigen Ideen weiterverfolgen sollte. Die Kommunikation zum Pfarreiwerdungsprozess wird der Vorstand des PA initiieren, indem er Kontakt zur örtlichen und überregionalen Presse aufnehmen wird.

Es wurden Vereinbarungen getroffen, den Pfarrgemeinderäten zu den Themen Modell der  Zusammensetzung der synodalen Gremien und zukünftiger Pfarreiname jeweils ein Votum abzufordern.

Nach einem informellen Austausch zum Informationsbedarf in den einzelnen Pfarreien zum Pfarreiwerdungsprozess wurde die Sitzung gegen 22:00 Uhr beendet. Die nächste Sitzung des PA ist am Montag, den 06. Oktober in Maria Königin Niedernhausen. Bei schönem Wetter konnte die Sitzung  und freiem Himmel stattfinden. Hierzu ein schönes Foto.

Auf dem Weg in die Zukunft

Auftaktveranstaltung zum Pfarreiwerdungsprozess

Der Aufbruch zur Kirche vor Ort war der Beginn der Auftaktveranstaltung zum Pfarreiwerdungsprozess im Pastoralen Raum Niedernhausen – Idsteiner Land am Vortag zum Palmsonntag, Samstag, den 12. April 2014. Alle Vertreter der 6 Pfarrgemeinden trafen sich zunächst in ihren Kirchen vor Ort, um dort bei einer Betrachtung des Hungertuchs 2013 sich den Fragen unserer Zukunft unter dem Aspekt, was uns hungern und dürsten lässt, zu stellen. Anschließend begaben sich alle auf den Weg nach Niedernhausen in die Kirche Maria Königin. Rund 75 menschen aus den 6 Pfarreien kamen zusammen. Dort wurde die Betrachtung des Hungertuchs nun gemeinsam fortgesetzt: Was macht uns satt? Dürfen wir darauf hoffen, dass alle satt werden? Was bringe ich dafür mit und wie setze ich es ein? Die Impulse, von den beiden Hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Frau Sauerborn-Meiwes und Frau Jüstel erarbeitet, wollten die TeilnehmerInnen der Auftaktveranstaltung darauf einstimmen, aus welchen Quellen wir schöpfen können und was uns für die Zukunft sättigt.

Mit diesem Impuls gestärkt begann die konkrete Arbeit der ehrenamtlichen PfarreivertreterInnen bei der Auftaktveranstaltung. Zunächst stellten sich alle 6 Pfarreien den Anwesenden in einer Kurzpräsentation vor. Dann bat Herr Raile, Begleiter des Bezirk Untertaunus für den Pfarreiwerdungsprozess, die Anwesenden sich nach ihren jeweiligen Aufgaben zuzuordnen. Ein lebendiger und sehr wechselseitiger Eindruck entstand. Dem folgte eine Präsentation von Herrn Rick vom Bischöflichen Ordinariat zum Ablauf des Pfarreiwerdungsprozess, sowie der nun anstehenden Aufgaben. Da die Teilprojekte (Arbeitsgruppen) zum größten Teil schon beim ersten Zusammentreffen der Gremienvertreter im Februar definiert worden waren, konnten diese im 2. Teil der Veranstaltung recht schnell vorgestellt und anschließend mit Vertretern aus allen Pfarreien besetzt werden. Hier zeigte sich bereits, dass die Pfarrgemeinderäte schon gute Vorarbeit geleistet hatten. Die größte Arbeitsgruppe bildete sich beim Teilprojekt „Pastoral“. Alle anderen  Arbeitsgruppen hatten kaum Mühen aus allen Pfarreien Vertreter zu finden und konnten sich recht zügig auf ein erstes Arbeitstreffen verständigen.

Mit einem letzten Impuls zum bevorstehenden Palmsonntag und dem nun  erfolgten Start des Pfarreiwerdungsprozesses verabschiedeten Pfarrer Paul und Frau Goldstein-Egger (Vorsitzende des Pastoralausschuss) die Teilnehmenden mit einem Palmzweig, einem Segen und einer Gebetskarte, die den Pfarreiwerdungsprozess begleiten soll.

 

 

St. Michael Oberjosbach gehört seit September 2006 zu dem neu gestalteten Pastoralen Raum Niedernhausen/Idsteiner Land. Er stellt für die Zukunft einen Raum mit rund 14.000 Katholiken dar, der sich räumlich an den kommunalen Grenzen des Idsteiner Landes orientiert. Dem Pastoralen Raum Niedernhausen/Idsteiner Land gehören 6 Pfarrgemeinden bzw. Pfarrvikarien an, die ihre eigenständige Arbei - soweit es möglich ist - aufrecht erhalten. Der Pastorale Raum wird von drei Pfarrern und insgesamt 6 hauptamtlichen Pastoralreferentinnen und Gemeindereferentinnen seelsorgerlich betreut. Der Priesterliche Leiter ist Pfarrer Jürgen Paul, St. Martin Idstein. Nach dem Seelsorgestatut des Bistums Limburg vom September 2006 hat der Pastoralausschuss, in dem Mitglieder der Pfarrgemeinderäte  der einzelnen Kirchengemeinden die Interessen ihrer Gemeinden vertreten, nun die Aufgabe verbindliche beschlüsse über die Zusammenarbeit im Pastoralen Raum zu folgenden Punkten herbeizuführen: Gottes­dienstordnung,     Sakramentenkatechese, Glaubenskurse für Erwachsene, Missionarische Initiative, Zusammenarbeit mit Schulen, Caritas/Weltkirche,  Orden/Geistliche Gemeinschaften und Kindertagesstätten. (Ein Beispiel: der Pastoralausschuss könnte ein gemeinsames Konzept für die Firmkatechese im Pastoralen Raum Niedernhausen/Idsteiner Land beschließen, an dem sich die Firmvorbereitung - die natürlich nach wie vor in den Gemeinden „vor Ort" stattfinden kann – orientiert.)
- Die Einsatzebene der pastoralen Mitarbeiterinnen ist zukünftig die Ebene des Pastoralen Raumes - wobei dennoch örtliche Zuständigkeiten für eine konkrete Pfarrei bleiben. (Ein Beispiel: eine Pastorale Mitarbeiterin könnte pfarrübergreifend auf der Ebene des Pastoralen Raumes für den Bereich Caritas oder für Glaubenskurse eingesetzt werden. Sie hat darüber hinaus jedoch weitere Aufgaben, die einer bestimmten Pfarrei zugeordnet sind).
- Ab 2007 werden dem Pastoralausschuss als Zuschuss für jeden Katholiken im Pastoralen Raum 15 Cent pro Jahr zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld sollen auf der Ebene des Pastoralen Raumes pastorale Projekte finanziell unterstützt werden.(Ein Beispiel: Der Pastoralausschuss könnte eine Art Pfarrbrief oder Veranstaltungskalender, der einmal pro Jahr für den gesamten Pastorlalen Raum erscheint, finanzieren).
Deutlich wird hier, dass Entscheidungen des Pastoralausschusses für unseren Pastoralen Raum nur sinnvoll sind, wenn es ein Konzept gibt. Dieses Konzept muss gemeinsame Vorhaben für alle Bereiche beschreiben. Diese Aufgabe steht nun an - an diesem Pastoralkonzept arbeitet der Pastoralausschuss mit Beginn der neuen Amtsperiode 2007

Pfarrer Jürgen Paul                                                                                           Patricia Goldstein-Egger
Priesterlicher Leiter des pastoralen Raumes Niedernhausen / Idsteiner Land           Vorsitzende des Pastoralausschuss

Die 6 Pfarrgemeinden sind:

 

 

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